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Dienstag, 7. März 2023

Christiane Maria Langenfass-Chassourou: Heiliger Johannes der Russe

 

Christiane Maria Langenfass-Chassourou: 

– Ein Kriegsgefangener in Kleinasien, dem Schmelztiegel der Christenverfolgung


Die orthodoxen Christen von Kleinasien, zu denen auch die sogenannten Pontos-Griechen gehören, mussten unter der Herrschaft der Türken über einen Zeitraum von 400 Jahren großes Leid ertragen.

Auf dem Höhepunkt der Barbarei dieser Epoche wurde der Heilige Johannes, der Russe, noch jung, von den Türken gefangengenommen. Er gehört zu jenen Heiligen, denen zu Lebzeiten sehr viel Unrecht angetan wurde: Als Gefangener und Sklave der muslimischen Türken wurde er als „Ungläubiger“ beschimpft, diente harten Herren und teilte somit das Schicksal der versklavten orthodoxen Christen in Kleinasien.

Ohne zu klagen und mit Geduld ertrug er das Unrecht aus Liebe zu unserem Herrn Jesus Christus. Deshalb rechtfertigte ihn auch der wahre Gott, indem Er ihn uns nach seinem Entschlafen schenkte, zum Beweis seiner Heiligkeit; seine Wunder beweisen, dass er tatsächlich den Herrn liebte, wie der Herr ihn zuerst geliebt hatte.

Erst kurz vor dem Lebensende des Heiligen Johannes wurde seinem türkischen Herrn bewusst, dass dieser ein Mensch Gottes war. Im Koran wird den Muslimen ein Spielraum gelassen, orthodoxe Christen als Menschen Gottes anzusehen, aber die Tendenz des Islam zu Lebzeiten Mohammeds ging dahin, alle Christen als von Grund auf unglaubwürdig und hinterlistig zu sehen.

Dieses Werk erzählt erstmals in deutscher Sprache die Lebensgeschichte, die Kämpfe und Wunder des Heiligen und ist gleichzeitig ein Bericht über die leidvolle Tötung und Vertreibung der Pontos-Griechen.

Mit einem Vorwort von Nikolaos Joh. Stavrianidis, Berufungsrichter des Obergerichts, Mitglied des sehr wichtigen Volkskunde-Geschichts-Verband „Komitee Pontischer Studien“.

124 Seiten︱Broschur︱Zum Inhaltsverzeichnis︱12,50 Euro︱Zur Bestellung!

Dienstag, 26. April 2022

 Neuerscheinungen!


Heilige Neumärtyrer unterm Türkenjoch

Aus dem „neuen Martyrologium“ des heiligen Nikodemos des heiligen Berg Athos.



Im vorliegenden Buch wird das Martyrium von fünf Christen dargestellt: das des Priestermönches, des heiligen Apostels Kosmas von Ätolien, das einer Frau, der heiligen Chrysi und das von drei weiteren Männern, die sich zu Christus bekannten und das Martyrium während der Türkenherrschaft ertrugen. 
Anlässe für das Martyrium der Heiligen gab es genügend. Viele Christen fielen Verleumdungen zum Opfer. In diesem Fall wurden sie angezeigt, dass sie den Wunsch geäußert hätten, dem Glauben des Christentums beizutreten; wieder andere Christen verleugneten manchmal aus Oberflächlichkeit und Angst oder aus dem Wunsch, gesellschaftlich anerkannt zu werden, Christus, indem sie Mohammed als Propheten anerkannten, um dann durch Beschneidung zu Mohammedanern wurden.


978-3-96321-093-8︱134 Seiten︱Broschur︱13,00 Euro︱Zur Bestellung!


Was meinte unser Herr damit, als er von den heiligen Aposteln verlangte, Seine Zeugen zu werden? Er schickte sie aus, in der ganzen Welt für Seine gottesmenschliche Natur, Seine Auferstehung, für die Wahrheit über den dreieinigen Gott und die Hoffnung auf das ewige Leben, eine Hoffnung, die dem Menschen nur innerhalb der Orthodoxen Kirche gegeben wird, ihr Zeugnis und ihr Bekenntnis abzulegen. Die heiligen Apostel litten nicht für abstrakte Ideen, sondern für die Person und die Wahrheit Christi sowie vor allem für die Tatsache Seiner Auferstehung

(Aus dem Vorwort von Protopresbyter Ioannis Fotopoulos).


Übersetzung aus dem Griechischen von Christiane Langenfass-Chassourou.


Inhalt: 


  • Einleitung. Von Protopresbyter Ioannis Fotopoulos
  • Heiliger Großmärtyrer Nikolaos der Neue
  • Heilige Märtyrerin Chrysi
  • Heiliger Neumärtyrer Angelis
  • Heiliger Neumärtyrers Georgios
  • Heiliger Neumärtyrer Kosmas
  • Nachwort. Von Protopresbyter Ioannis Fotopoulos



Montag, 11. November 2013

Aus orthodoxer Sicht, Bd. 2 "Der Glaube der Christen ist der eine wahre." Orthodoxes Christentum und Islam



Der zweite Band der Buchreihe „Aus orthodoxer Sicht“ gilt dem Islam, einer Religion, die heute auch in Deutschland Bedeutung gewinnt. Ihre Kritik an der liberalen Kultur der säkularisierten Moderne teilen auch wir Orthodoxen. Wie Muslime gelten auch wir der „aufgeklärten“ Leitkultur als „Fundamentalisten“. Verbindet uns die geteilte Ablehnung dieser Leitkultur? Moderne Theologen behaupten einen „gemeinsamen abrahamitischen Ursprung“ für Islam, Judentum und Christentum. Sie beziehen alle drei Religionen auf den einen Gott, der nur auf verschiedene Weise verehrt wird. Sie verweisen auf die muslimische Hochschätzung von Jesus und Maria, Seiner Mutter. Dabei ist allerdings von der Heiligen Dreiheit, von Christus als Messias und von der Gottesgebärerin nicht mehr die Rede. Wie also steht es mit unserer „Gemeinsamkeit“? Orthodoxe Geistliche und Theologen sowie Philosophen gehen diesen und anderen wichtigen Fragen unseres Zusammenlebens auf den Grund.

Alexandros Kariotoglou, der Herausgeber hat Theologie und Religionsgeschichte an der Universität Athen studiert und ist international durch seine Veröffentlichungen zum Islam bekannt. Autoren sind: H.Tristram Engelhardt jr., Emil Jurcan, Cornelia Hayes, Diakon Georgij Maximov, Sergey Hudiev und Peter Trappe.

InnenansichtInhaltsverzeichnisVorwort


Hg. Dr. Alexander Kariotoglou
240 Seiten
Broschur
Zur Bestellung hier klicken!


Montag, 1. November 2010

Haben alle Religionen denselben Gott?


Von Priester Daniil Sysoev
„Warum seid ihr nur so engstirnige Fanatiker? Warum behauptet ihr, dass es außerhalb der Orthodoxen Kirche keine Rettung gibt? Es glauben sowieso alle an denselben Gott – Muslime, Christen, Juden und Buddhisten. Ein Unterschied besteht nur in den verschiedenen Ritualen. Warum soll man denn auf der eigenen Einzigartigkeit bestehen? Denkt ihr denn wirklich, daß der Schöpfer keine Andersgläubigen bei Sich aufnimmt? 
Ihm ist es doch egal, wer woran glaubt. Hauptsache, daß er ein guter Mensch ist!“ 
– Derartige Worte hat bereits jeder Christ schon mehr als hundertmal gehört. Und oft hört man solch gottlose Worte aus dem Munde derer, die durch unaufmerksame Priester aus unbestimmten Gründen zum Abendmahl zugelassen wurden. Und wirklich, wie kann man es ablehnen, daß es nur einen Gott geben kann? Denn noch der Apostel Paulus sagte: „kein anderer Gott sei als der eine“(1) (1. Kor 8,4 (2)). Gott ist der einzige Herrscher der Welten, Er allein ist Gott sowohl der Juden, als auch der Heiden (siehe Röm 3,29). Der gewöhnliche gesunde Menschenverstand zeigt, daß es keine zwei Allgegenwärtigen geben kann – es wäre einfach kein Platz für beide vorhanden und Sie würden sich einander beschränken.

Sonntag, 30. Mai 2010

Eine halbe Millionen Griechen wurde im osmanischen Reich massakriert

Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs, und dem Genozid an den Armeniern und Assyrern, began auch die erste Repressionswelle gegen die Griechen im Osmanischen Reich.
Belegt sind Massendeportationen und Morde an Griechen im Jahre 1916. Türkische Behörden verschleiern gar nicht, daß die gewaltsamen Massaker an der griechischen Bevölkerung nach dem gleichen Szenario angezettelt wurden wie der Genozid an den Armeniern.

Sonntag, 23. Mai 2010

23. Mai, Gedenken an den Neumartyrer, Soldat Evgenji von Tscheschenien

Unten folgt eine Geschichte über den Mut und den Glauben eines jungen Mannes im post-sowjetischen Rußland, dessen Andenken wir am 23. Mai und 20. August feiern.
Evgenij Aleksandrovich Rodionov wurde dreißig Minuten nach Mitternacht, am 23. Mai 1977, im Dorf Satino-Russkoje in der Nähe von Moskau geboren. Laut seiner Mutter, als ein Junge in diesem kleinen Dorf, der sich nichts sehnlicher wünschte, als ein Koch werden. Als er elf Jahre alt war, erhielt Evgenij Rodionov von seiner Großmutter ein kleines Kreuz an einer Kette. Er wollte diese in der Schule tragen. Zuerst seine Mutter, dann ein Atheist, warnten ihn davor, da die kommunistischen Behörden auf solche Dinge mit einer runzelnden Stirn reagierten. Evgenij trug es trotzdem und weigerte sich prinzipiell es abnehmen.
Im Jahre 1995 wurde Evgenij achtzehn Jahre alt und wurde zum Dienst in den russischen Streitkräften eingezogen, wie alle anderen jungen russischen Männer auch. Kurz zuvor wurde Evgenij auf eigenen Wunsch hin - seine Eltern, die noch Atheisten waren lehnten dies ab - getauft. Seine Pflicht erfüllte er, folgend wie er auserwählt wurde, in einer Grenzschutzeinheit und man schickte ihn zur Ausbildung ins Kaliningrader Gebiet, in das frühere Ostpreußen. Nach seiner Ausbildung wurde er an die tscheschschenische Grenze verlegt, in die Nähe der Stadt Galashki. Dies war gegen Ende des umstrittenen ersten Tscheschenischen Krieg. In der Nacht des 14. Februar 1996, nur sechs Monate nachdem er seinen Dienst begann, wurde Evgenij und drei seiner Kameraden während des Einsatzes an einem Kontrollpunkt, von einer Einheit muslimisch-tscheschenischer Guerilla, welche zur Tarnung in einem Krankenwagen fuhren, gefangen genommen. Überflüssig zu erwähnen, daß es für die Tscheschenen ein leichtes Unterfangen war, die unerfahrenen Soldaten zu überwältigen.  Die Jungs zeigten zwar bestmöglichen Widerstand, doch das Ergebnis des Kampfes stand bereits fest, bevor er überhaupt begonnen hatte."

Samstag, 20. Februar 2010

Das Leben des Vater Daniel Alekseyevich Sysojew


(12.01.1974-20.11.2009)

In seinen eigenen Worten ausgedrückt, war er „halber Russe und halber Tatar. Sein Vater Aleksej Sysojew, ebenfalls Priester, dient in der Kirche der hll. Peter und Paul in Yasenevo. Außerdem arbeitet er als Direktor am klassisch-orthodoxen Gymnasium der Kirche des hl. Apostels Johannes in Yasenevo. Seine Mutter, Anna Midhatovna Amirov, unterrichtet orthodoxen Religionsunterricht an der gleichen Schule.
Im Jahre 2000 absolvierte Vater Daniel die Moskauer Theologische Akademie, mit einer Kandidatura1 in Theologie. Das Thema seiner Abschlußarbeit lautete: Die Lehre der Siebenten-Tag-Adventisten und der Wachturm-Gesellschaft2 und deren Bewertung.
1994 wurde er zum Lektor geweiht und begann seine geistliche Laufbahn. Ein Jahr später wurde er zum Diakon, und 2001 zum Priester geweiht. Er heiratete und hatte drei Töchter. Vater Daniel Sysojew missionierte aktiv unter den Muslimen und bekehrte zahlreiche zum orthodoxen Glauben. Gegenüber Yoga-Übungen, lateinamerikanischen Tänzen und Bauchtanz nahm er eine kritische Stellung ein und ermahnte die Christen sich von derartigen Übungen fernzuhalten. Auch stand er der darwinistischen Evolutionstheorie äußerst kritisch gegenüber.
Vater Daniel war Vorsteher der Gemeinde zum hl. Thomas. Er entwickelte eine aktive Missionsbewegung, welche auch Schulungen für orthodoxe Straßenmissionare durchführte. Die Aufgabe der Straßenmissionare besteht darin, Menschen direkt auf der Straße anzusprechen und für die Orthodoxie zu gewinnen.
Am 19 November 2009 wurde Daniel Sysojew in der Kirche des hl. Thomas durch zwei Schüsse aus einer Pistole (nach anderen Aussagen wurden vier Schüsse auf ihn abgegeben) tödlich verwundet. Dem maskierten Angreifer gelang es zu entkommen. Am 20. November um 0:20 Uhr Moskauer Zeit, verstarb Vater Daniel auf dem Operationstisch des Krankenhauses.

Freitag, 20. November 2009

Priester Vt. Daniel Sysoev ermordet!

Der bekannte orthodoxe Priester und Missionar Daniel Sysoev, wurde in der Nacht vom 19. auf den 20. November von Unbekannten in seiner Kirche St. Thomas der Apostel erschossen. Vt. Daniel wurde noch in das Moskauer Krankenhaus eingeliefert, doch erlag er noch in der Nacht den Schußverletzungen. Verletzt wurde auch Vladimir Strelbitskij, der Assistent des Priesters.
Bekannt wurden bisher lediglich folgende Einzelheiten: Der Täter war maskiert u
nd schoss mit einer vollautomatischen Waffe. Er traf Vt. Sysoev in die Brust und Kopf. Über die Täter wird derweil spekuliert: So vermuten die einen die Täter in den Kreisen slawischer Neuheiden, die anderen in Kreisen extremistischer Muslime. Gegenüber der Nachrichtenagentur Interfax sagte Kirill Frolov, ein anderer prominenter orthodoxer Missionar und Freund Sysojews sagte, daß sein Freund bereits seit Jahren regelmäßig Drohungen erhielt.
Kirill Frolov, ein prominenter orthodoxer Missionar Aktivist, sagte, dass Sysojew gesagt hatte, er habe Drohungen
erhalten, für mehrere Jahre. Vt. Sysojew ließ sich von diesen Drohungen aber nicht einschüchtern und ging weiter offen auf junge Menschen zu um diesen von Christus zu berichten.
Bereits seit geraumer Zeit berichten Sprecher des Moskauer Patriarchats darüber, daß sich die Gewalt immer stärker und offener gegen Kirchen und Priester richtet.


Vt. Daniel Sysojew
†

Priester Daniel A. Sysoev, wurde am 12. Januar 1974 in eine Moskauer Lehrer und Künstlerfamilie geboren. Sein Vater, Priester Alexey Sysoev, wirkt als Rektor des traditionellen orthodoxen Gymnasiums „Jasenewo“ und als Priester der Kirche Peter und Paul in Jasenewo. Vt. Daniels Mutter, Anna Midhatovna Amirov, lehrt im selben Gymnasium Religionsunterricht.
Nach seinem Abitur, im Jahre 1991, trat der junge Daniel in das Moskauer Theologische Seminar ein. 1995 heiratete nahm er vor Gott Iuliey Michailowna Brykina zur Frau. Im gleichen Jahr wurde sein erstes Kind, Justina geboren. 1995 wurde Vt. Sysojew durch Seine Exzellenz, Bischof Eugene, zum Diakon geweiht und am 14. Juni 1995 schloß er das Studium am Moskauer Theologschen Seminar mit Auszeichnung ab. Danach begann er sein Studium an der Moskau Theologischen Akademie. Seit September 1995 unterrichtete er das Gesetz Gott in den höheren Klassen des klassischen orthodoxen Gymnasiums „Jasenewo“. Seit August 1996, arbeitete Vt. Sysojew, mit dem Segen Seiner Heiligkeit des Patriarchen, als Missionar und führte unzählige Gespräche um
Menschen zu helfen, die in den Fängen von Sekten und Okkultisten sind. 1999 veröffentlichte er, mit dem Segen Seiner Heiligkeit des Patriarchen, im Verlag des Sretensky Klosters sein Buch Der Anfang der Chronik, über die Lehre der Kirchenväter über die Erschaffung der Welt. 2000 schloß er schließlich sein Studium an der Moskau Theologischen Akademie ab um dann 2001 die Weihe zum Priester zu empfangen. Im selben Jahr wurde seine zweite Tochter, Dorofei, geboren. Er wurde Leiter des missionarischen Bildungszentrums, „Shestodnev“, welches sich unter anderem um die Opfer totalitärer Kulten und Pseudoreligionen kümmerte. Darüber hinaus veröffentlichte er zahlreiche Artikel gegen den Evolutionismus, sowie über die „göttliche Offenbarung der modernen Wissenschaft“. Viele seiner Texte finden sich auf seiner Internetseite (hier klicken).

Der Krieg gegen Ehe, Kinder und Familie

VON ERZPRIESTER ANDRÉ SIKOJEV  Im Geist und in der Tradition der orthodoxen Kirche sind Familien ekklesiologisch verstanden – Hauskirchen bz...