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Donnerstag, 3. März 2011

Optina Pustin ermahnt die Herde mittels SMS

2. März 2011
Das berühmte orthodoxe Kloster in der Nähe von Kaluga hat die Entscheidung getroffen, den Glauben unter das Volk zu bringen, indem es Kurzmitteilungen an die Staatsbürger per SMS verschickt.

Das Optina Männerkloster, das bereits einen Account in dem Sozialnetzwerk „Vkontakte.Ru“, auf der Facebook und Twitter Internetseiten besitzt, beginnt jeden kostenlos Kurzmitteilungen mit den Belehrungen ihrer Starzen zu versenden, berichtet Reuters.
„Ihr Gewissen kann Sie nicht verurteilen, wenn Sie im Bezug auf Geld die Selbstbeherrschung nicht verlieren“ - wäre zum Beispiel ein Spruch, den der Gläubige nach einer Registrierung auf der Homepage erhalten würde. Auf der I-Netseite des Klosters „Optina.Ru“ sind dutzende Sprüche der Starzen veröffentlicht, die zu jeder Lebenslage passen: über das Geld, die Schulden, den Chef, den Glauben, die Freundschaft, die Liebe, usw.
Gemäß der Überlieferung wurde das Kloster Ende des XIV. Jh. von dem bekehrten Räuber Opta gegründet (daher auch der Name des Klosters „Optina“). Im XVIII. Jh. wurde Optina zu geistlichen Zentrum Russlands. Das Kloster ist durch die vielen geistlichen Kämpfer, die Starzen, berühmt geworden, deren Sprüche jetzt zur Erbauung per SMS versendet werden.

Quelle des russ. Originaltextes: www.religio.ru
Quelle der dt. Übersetzung: www.bogoslov.ru

Freitag, 19. März 2010

Neuerscheinung: Nektarij, Starez von Optina - Leben und Lehre

Vater Nektarij sprach: 
„Ihr fragt mich: ,Auf welchem Wege sollen wir zu Gott schreiten?‘. Wählet den Pfad der Demut! Ertraget in Demut alle schwierigen Lebenssituationen. Erduldet in Demut alle von Gott gesandte Krankheiten, indem ihr die Hoffnung hegt, dass ihr von Gott nicht verlassen werdet, von ihm, dem eilenden Helfer in der Not, von ihm, dem Himmlischen Vater. Ertraget alles in demütigem Gebet, wissend, dass der Herr von oben Seine Hilfe senden wird, welche die Verzagtheit und die Hoffnungslosigkeit verscheucht, durch die der Feind der Errettung [der Teufel] uns in die Verzweiflung hinabzustoßen sucht, die für den Menschen seinen Untergang bedeutet …“.
 
Priestermönch Nektarij (1928), der letzte Starze von Optina, folgte in seinem Leben dem Beispiel seines Meisters, über den einst der göttliche Paulus sagte: „Er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz“ (Phil 2. 8). Der Gehorsam ist eben die aurea mediocritas [die goldene Mitte], die Abkürzung auf dem Weg der Vergöttlichung. So zieht sich der Gehorsam wie ein roter Faden durch die gesamte Literatur der Wüsten- und Kirchenväter.
Gerade in der heutigen Zeit, in welcher der Säkularismus die letzten geistlichen Werte „verschlingt“, bietet die Vita des letzten Starzen von Optina, Anstöße zum Umdenken. Das Buch zeigt dem Leser, dass Gehorsam gegenüber dem Göttlichen Willen, Demut und Gebet, uns im geistlichen Leben − welches mehr ist als nur Leben −, weiter bringt als berufliche Karriere, Geld und Konsum.
Die Edition Hagia Sophia, freut sich Ihnen unsere neue Veröffentlichung präsentieren zu können:   "Nektarij, Starezu von Optina" wurde für die deutschsprachigen Leser aus dem Russischen übersetzt und stellt mit Sicherheit eine große Bereicherung für den deutschsprachigen christlich-orthodoxen Büchermarkt dar. Einmalige alte Fotos aus dem Kloster Optina Pustyn, runden diese Heiligenvita ab. Das Buch befindet sich derzeit in Druck und wird Ende März ausgeliefert.
244 Seiten, Klappenbroschur, Format: 23,0 x 15,0 cm.Zur Bestellung!

Der Übersetzer
Der Übersetzer: Achziger Alexander, Russlanddeutscher der mit 12 Jahren nach Deutschland immigrierte. Er absolvierte nach dem Gymnasium eine Ausbildung und begab sich daraufhin in die Skite des Heiligen Spyridon in Geilnau. Dort entstand im Jahre 2006 das Manuskript der Übersetzung. Seit 2008, studiert Alexander Achziger an der theologischen Fakultät Moskau.

Der Krieg gegen Ehe, Kinder und Familie

VON ERZPRIESTER ANDRÉ SIKOJEV  Im Geist und in der Tradition der orthodoxen Kirche sind Familien ekklesiologisch verstanden – Hauskirchen bz...