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Freitag, 19. Februar 2010

"Legion" – Hollywoods neuer anti-christlicher Kassenschlager



Bereits mit dem blasphemischen Film Der DaVinci Code, zeigte der Filmproduzent Sony wie er zum Christentum steht. Mit seinem neuen Streifen Legion, der am 18. März in die deutschen Kinos kommt, geht der Medienriese noch einen Schritt weiter. Denn Regisseur Scott Stewart stellt die natürliche Ordnung der Dinge vollständig auf den Kopf.
Das zentrale Thema des Films mutet bizarr an: Gott hat den Glauben an seine Kreaturen verloren und beschließt daher, die Menschheit auszurotten. Um dieses Werk der Zerstörung in die Tat umzusetzen, sendet er den „Erzengel Gabriel“ mit einem Heer von „Engeln“ bewaffnet mit Maschinengewehren auf die Erde hinab.
Der Kinobesucher erfährt eine völlig neue Rollenverteilung innerhalb der himmlischen Hierarchien: Statt den Satan zu besiegen und die rebellischen Engel in der großen himmlischen Schlacht (Offb 12,6-10) zu besiegen, präsentiert dieser Film einen „hl. Erzengel Michael“ als den gefallenen Engel, als denjenigen, der gegen Gott revoltiert. Damit übernimmt der „hl. Michael“ die Rolle des gefallenen Engels Luzifer!
Die Ursache für den Sturz des Erzengels ersinnt sich der Regisseur Scott Stewart aus dem Wunsch Michaels, die Menschheit vor dem Vernichtungswillen „Gottes“ zu retten.

Montag, 11. Januar 2010

"Der Fall des Imperiums" Film von Archimandrit Tikhon







 





















Archimandrit Tikhon spricht über seinen Fim "Der Fall eines Imperiums"


Archimandrit Tikhon im Gespräch mit dem Neo-Magazin.

Wie kamen Sie auf die Idee zu dieser Dokumentation?

Archimandrit Tikhon: Als ich vor zwei Jahren zum ersten Mal die Möglichkeit hatte Konstantinopel zu besuchen, war ich von dem was ich sah beeindruckt. Selbst so viele Jahrhunderte nach dem Fall, erkannte man immer noch das Ausmaß und die Pracht dieses christlichen Imperiums. Die Analogie zur russischen Geschichte war mehr als offensichtlich, daher war ich sehr interessiert daran zu erfahren wie es geschehen konnte, daß dieses außerordentliche, aufgeklärte Imperium, welches alle anderen Völker der damaligen Zeit übertraf, plötzlich seine Lebenskräfte verlieren konnte und schließlich zusammenbrach. Warum verlor dieses große Reich, welches durch das Licht der Evangelien erleuchtet war, seine historische Heimat an einen anderen Staat und primitivere Menschen? Dieser Film entstand durch meine Reflexionen über die Geschichte von Byzanz und Rußland. Die Arbeiten an diesem Film dauerten eineinhalb Jahre. Die Idee bestand darin, zu klären, welcher Prozeß und welche Ursachen zu seiner Zerstörung führten und warum das Reich seine Fähigkeit zur Reaktion auf die Anforderungen der Geschichte verloren hatte. Zunächst bezog sich der Hauptteil meiner Forschungen auf die historischen Tatsachen im Zusammenhänge dieser Angelegenheit.

In diesem Land [den USA], vor allem innerhalb der letzten zehn Jahre, konnten wir eine Einmischung von Anhängern bestimmter christlicher Sekten in die Politik, die die Trennung von Kirche und Staat gefährden, sowie Kompromisse die teilweise unwiderruflich die Integrität des Christentum gefährden feststellen. Gibt es eine ähnliche Situation in Rußland? Tatsache ist, daß Sie durch die Freigabe der Film direkt vor den russischen Präsidentschaftswahlen in diesem Sinne beschuldigt wurden.


Archimandrit Tikhon: Ja, derartige Vorwürfe werden gegen den Film vorgebracht. Einige sagen, der Film würde Putins Nachfolger unterstützen, während andere sagen, er richte sich gegen diese. Ich schenke einer derartigen Kritik keine Aufmerksamkeit.

Der Krieg gegen Ehe, Kinder und Familie

VON ERZPRIESTER ANDRÉ SIKOJEV  Im Geist und in der Tradition der orthodoxen Kirche sind Familien ekklesiologisch verstanden – Hauskirchen bz...